Aktuelles

Positionspapier Doppelresidenz

Die Einführung der sogenannten Doppelresidenz ist Bestandteil des Regierungsprogramms.

Unter Doppelresidenz wird eine Betreuung der gemeinsamen Kinder verstanden, die gleichteilig ist. Die Möglichkeit der Doppelresidenz wird von den Kijas begrüßt wenn kindgerechte Voraussetzungen und Rahmenbedingungen gegeben sind.

Positionspapier zu diesem Thema siehe hier


Schulorganisationsgesetz Schulunterrichtsgesetz Schulpflichtgesetz 1985

Für Kinder mit Sprachdefiziten sind künftig eigene Deutschklassen geplant.

Statt bisher elf Stunden sollen diese SchülerInnen ab nächstem Schuljahr 15 Stunden an Volksschulen (20 Stunden an Neuen Mittelschulen) in eigenen Förderklassen verbringen. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sehen die Einführung von Deutschförderklassen kritisch.

Die Stellungnahme zu den geplanten rechtlichen Grundlagen siehe hier


Stellungnahme zum Entwurf des Bundesgesetzes, mit dem das Einkommensteuergesetz 1988 geändert wird

Der Familienbonus wird zwar begrüßt, aber es gibt Verbesserungsvorschläge.

Es handelt sich dabei um ein einen Absetzbetrag, der mit 1.500 Euro einmal jährlich bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden kann. Er entfaltet seine Wirksamkeit bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes.

Stellungnahme siehe hier


kija Tätigkeitsbericht 2017

Der kija-Tätigkeitsbericht 2017 wurde im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Rückblick und Schwerpunkte der Kinder- und Jugendanwaltschaft sowie aktuelle Herausforderungen und Empfehlungen wurden von Michael Rauch präsentiert.

kija-Tätigkeitsbericht 2017


Stellungnahme zum Entwurf des Schulpflichtgesetzes

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sind gegen die Einführung von Mindeststrafen bei der geplanten Änderung des Schulpflichtgesetzes.

Die ausführliche Stellungnahme siehe hier:

PDF Stellungnahme


Kija sieht Änderung des Kindergartengesetzes kritisch

Die Möglichkeit des Einsatzes von Kindergartenassistentinnen in Kernzeiten werden von der Kinder- und Jugendanwaltschaft abgelehnt.

Stellungnahme und Presseinformation hier:

PDF Stellungnahme
PDF Presseaussendung


Fachtagung zu Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in öffentlichen Einrichtungen

Ziel der Tagung ist es, die Rahmenbedingungen für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche im Sinne von Partizipation, Inklusion und Chancengerechtigkeit weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs, Volksanwaltschaft und das Institut für Menschenrechte der Universität Salzburg bereiten derzeit eine gemeinsame Fachtagung vor.

Ausgangspunkt der Tagung ist, dass es in Österreich vom Bundesland abhängt, von lang gewachsenen Strukturen oder persönlichen Merkmalen, in welches System ein institutionell untergebrachtes Kind fällt. Je nach System bestehen enorme Unterschiede in der Qualität der Betreuung, ob man in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder der Grundversorgung aufwächst.Diese erklärungsbedürftige Differenzierung der Kinder wird vor dem Hintergrund der kinder- und behindertenrechtlichen Vorgaben hinterfragt.

Wann: Mittwoch, 13. Juni 2018, 10.00 bis 16.30 Uhr
Wo: Unipark Nonntal, Salzburg
Anmeldung bis zum 30. Mai 2018: menschenrechte(at)sbg.ac.at


Kinder und ihre Rechte in öffentlichen Einrichtungen

Die Volksanwaltschaft hat einen Bericht zur Situation von Kindern und Jugendlichen vorgelegt, die sich in Einrichtungen befinden in denen es zum Entzug oder zur Beschränkung der persönlichen Freiheit kommen kann. Der Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaften zu dieser Thematik ist darin enthalten.

Mehr dazu


Jugendschutzbestimmungen – österreichweite Harmonisierung

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften begrüßen die laufende Diskussion zwischen allen Bundesländern zur Angleichung der Jugendschutzbestimmungen.

Das aktuelle Positionspapier wurde auf der Konferenz der Kinder- und Jugendanwaltschaften im Herbst 2017 beschlossen.

Positionspapier


Lost in Migration – Unbegleitete Kinder und Jugendliche auf der Flucht

Fachtagung der Kinder- und Jugendanwaltschaften 2017 in Linz

Kinder und Jugendliche, die auf ihrem Fluchtweg „verschwinden“, aber auch eine Generation von jungen Menschen mit Kriegs- und Fluchterfahrungen, die gezielte Unterstützung brauchen, damit sie in unserer Gesellschaft nicht verloren gehen: Die Fachtagung der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs unter dem Titel „Lost in Migration“ mit Key Notes namhafter Expertinnen und Experten ist bei einem breiten Fachpublikum auf großes Interesse gestoßen. Mehr zum Thema  und den notwendigen Maßnahmen finden Sie hier:

kija-Broschüre Fachtagung LiM 2017