Aktuelles

Musiktheater

Anlässlich der 30 Jahrfeier findet auch dieses Jahr vom 19. – 21.November 2019 in Hittisau, Bizau, Feldkirch und Bludenz das Musiktheater „Kinder haben Rechte“ der Theatergruppe Traumfänger in Vorarlberg statt.

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Sexualpädagogik an Schulen

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften befürworten externe Fachpersonen für Sexualpädagogik an Schulen.

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Ich & meine Eltern - Kinderrechte bei Obsorge- und Kontaktregelungen

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften haben anlässlich der Fachtagung „ICH & meine Eltern“ ein Positionspapier zum Thema Trennung und Scheidung veröffentlicht. Die notwendigen kinderrechtlichen Rahmenbedingungen und Empfehlungen sind darin zusammengefasst: Das Positionspapier finden Sie hier:

Positionspapier (PDF)


kija Tätigkeitsbericht 2018

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes Vorarlberg hat den Tätigkeitsbericht an die Landesregierung übermittelt.

Den Bericht mit den inhaltlichen Schwerpunkten und ausgesprochenen Empfehlungen finden Sie hier:

kija-Tätigkeitsbericht 2018


Gewaltverbot in der Erziehung

Deutsche und österreichische Umfragen und Studien zu Erziehungspraktiken weisen aus, dass zwischen 7 und 10 % der befragten Jugendlichen im Alter von 15 Jahren nach eigenen Angaben im letzten Jahr zumindest gelegentlich, wenn nicht sogar des Öfteren in einer Form gezüchtigt worden sind, dass von Misshandlung gesprochen werden kann.

Bis zu 25 % der 6 bis 14-Jährigen leiden unter einem "gewaltbelasteten Erziehungsstil". In Vorarlberg muss angenommen werden, dass ca. 1.100 Kinder und Jugendliche pro Jahrgang, also bis zu 25 % der Minderjährigen im Alter zwischen 6 und 14 Jahren, alle Sanktionsformen, einschließlich mehrmaliger schwerer Körperstrafen, erleben und dass ca. 7 % der Kinder - das sind 300 Minderjährige pro Jahrgang - gravierenden körperlichen Angriffen ausgesetzt sind. Vorrangiges Ziel der Kampagne ist es, den Bekanntheitsgrad des "Gewaltverbots in der Erziehung" in der breiten Bevölkerung Vorarlbergs weiter zu steigern und diese für das Thema zu sensibilisieren.

Alle Informationen zum Kinderschutz in Vorarlberg und zur Kampagne finden Sie hier


Schulorganisationsgesetz Schulunterrichtsgesetz Schulpflichtgesetz 1985

Für Kinder mit Sprachdefiziten sind künftig eigene Deutschklassen geplant.

Statt bisher elf Stunden sollen diese SchülerInnen ab nächstem Schuljahr 15 Stunden an Volksschulen (20 Stunden an Neuen Mittelschulen) in eigenen Förderklassen verbringen. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sehen die Einführung von Deutschförderklassen kritisch.

Die Stellungnahme zu den geplanten rechtlichen Grundlagen siehe hier


Stellungnahme zum Entwurf des Bundesgesetzes, mit dem das Einkommensteuergesetz 1988 geändert wird

Der Familienbonus wird zwar begrüßt, aber es gibt Verbesserungsvorschläge.

Es handelt sich dabei um ein einen Absetzbetrag, der mit 1.500 Euro einmal jährlich bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden kann. Er entfaltet seine Wirksamkeit bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes.

Stellungnahme siehe hier


Stellungnahme zum Entwurf des Schulpflichtgesetzes

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sind gegen die Einführung von Mindeststrafen bei der geplanten Änderung des Schulpflichtgesetzes.

Die ausführliche Stellungnahme siehe hier:

PDF Stellungnahme


Kija sieht Änderung des Kindergartengesetzes kritisch

Die Möglichkeit des Einsatzes von Kindergartenassistentinnen in Kernzeiten werden von der Kinder- und Jugendanwaltschaft abgelehnt.

Stellungnahme und Presseinformation hier:

PDF Stellungnahme
PDF Presseaussendung


Fachtagung zu Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in öffentlichen Einrichtungen

Ziel der Tagung ist es, die Rahmenbedingungen für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche im Sinne von Partizipation, Inklusion und Chancengerechtigkeit weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs, Volksanwaltschaft und das Institut für Menschenrechte der Universität Salzburg bereiten derzeit eine gemeinsame Fachtagung vor.

Ausgangspunkt der Tagung ist, dass es in Österreich vom Bundesland abhängt, von lang gewachsenen Strukturen oder persönlichen Merkmalen, in welches System ein institutionell untergebrachtes Kind fällt. Je nach System bestehen enorme Unterschiede in der Qualität der Betreuung, ob man in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder der Grundversorgung aufwächst.Diese erklärungsbedürftige Differenzierung der Kinder wird vor dem Hintergrund der kinder- und behindertenrechtlichen Vorgaben hinterfragt.

Wann: Mittwoch, 13. Juni 2018, 10.00 bis 16.30 Uhr
Wo: Unipark Nonntal, Salzburg
Anmeldung bis zum 30. Mai 2018: menschenrechte(at)sbg.ac.at