Opferschutz

Am 26. April 2010 wurde bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft Vorarlberg eine unabhängige Opferschutzstelle für Personen, die der Gewalt in öffentlichen oder privaten Einrichtungen ausgesetzt waren, eingerichtet. Viele Betroffene haben sich seither gemeldet, um über ihre Erfahrungen in diesen Einrichtungen zu berichten. In den regelmäßig stattfindenden Kommissionssitzungen wird über eine eventuelle Unterstützungszahlung beraten und dann der Vorarlberger Landesregierung zur Kenntnis gebracht. Damit die Betroffenen das Erlebte besser aufarbeiten können, kann auf Wunsch das Angebot einer Psychotherapie in Anspruch genommen werden.


Aufgaben der Opferschutzkommission

Klärung des aktuellen Bedarfs an psychotherapeutischen Hilfen und entsprechende Empfehlung für eine eventuelle Unterstützungszahlung an die Vorarlberger Landesregierung.

Empfehlung an die Vorarlberger Landesregierung über eine finanzielle Unterstützung für Misshandlungsopfer unter Berücksichtigung der Art, Dauer und Umfang der Misshandlungen.


Heimopferrente

Mit der Novelle des Heimopferrentengesetztes hat sich der Kreis jener Personen erweitert, die als Betroffene von Gewalt und Missbrauch Anspruch auf eine monatliche Rente von 300 Euro haben. Seit dem 1. Juli 2018 haben künftig auch Personen, die als Kinder oder Jugendliche in Krankenhäusern, psychiatrischen Einrichtungen, Heilanstalten oder in Kinderheimen von Gemeinden sowie in Einrichtungen privater Träger misshandelt wurden, die Möglichkeit einen Antrag auf Heimopferrente zu stellen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei ihrem Sozialversicherungsträger oder auf der Homepage der Volksanwaltschaft (https://volksanwaltschaft.gv.at/heimopferrente).

Opferschutz Kontakt

Die Opferschutzstelle des Landes Vorarlberg ist bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft erreichbar.

T 05522 84 900
E-Mail